Gesundheit

Fitness-Food für einen starken Körper

Um einen starken und durchtrainierten Körper zu bekommen, reicht das Trainieren aller Muskelgruppen allein nicht aus. Es bedarf auch einer gesunden Ernährungsweise. Viele Lebensmittel werden unterschätzt oder sind noch relativ unbekannt. Schauen wir sie uns doch einmal näher an.

Hanfsamen 

Kleine Samen werden oftmals unterschätzt. Sie werden in verschiedenen Rezepten als gesundes Topping empfohlen und sie gibt es in allen Supermärkten und Reformhäusern zu kaufen. Trotzdem lassen viele diesen kleinen, aber entscheidenden Schritt beim Kochen aus. Die Samen werden nicht gekauft und so fällt auch die positive Wirkung auf den Körper aus. 

Ein Samen, den Sie sich merken sollten, ist der Hanfsamen. Hanfsamen stärken das Immunsystem und wirken entkrampfend. Das ist nicht nur bei Bauchschmerzen von Vorteil, sondern auch beim Muskelkater nach dem Sport. Unter anderem ist die entkrampfende Wirkung auf den hohen Magnesium-Anteil zurückzuführen. Auch für den nötigen Proteinbedarf ist beim Genuss von Hanfsamen gesorgt: 22,5 Prozent der Hanfsamen bestehen aus Eiweiß – ein Esslöffel Hanfsamen pro Tag genügt, um dem Körper viele Proteine zuzuführen. Dank des hohen Ballaststoffanteils sind die Hanfsamen zudem sehr sättigend und können so auch im Zuge einer Diät gegessen werden. 

Sensi Seeds sind beliebt und können online erworben werden, zum Verzehr eignen sich diese Samen jedoch nicht. Wählen Sie lieber die Samen des Nutzhanfs (Cannabis sativa), die Sie mit gutem Gewissen essen können.

Ingwer

Die Knolle heizt ordentlich ein und schmeckt sowohl im Tee als auch in würzigen Gerichten. Ingwer regt den Stoffwechsel an und fördert die Durchblutung der Muskeln. So können Sie nach einem anstrengenden Training schnell die nächste Einheit starten. 

Ein schöner Nebeneffekt: Da der Stoffwechsel ordentlich angekurbelt wird, verbrennen Sie beim Sport mehr Kalorien. So lohnt sich das Training doppelt. 

Leinöl

Fast täglich wird Öl zum Anbraten von Speisen in deutschen Haushalten verwendet. Doch welche Öle sind eigentlich gut? Es kommt darauf an. Sportler sollten definitiv den Vorratsschrank mit Leinöl ausstatten. Es verlangsamt den Abbau der zugeführten Eiweiße, wodurch sie von der Wirkung eines Proteinshakes und eiweißreichen Lebensmittel länger profitieren. Abnehmeffekte können rasch erzielt werden und auch der Muskelaufbau gelingt viel schneller. Ebenso ist Leinöl reich an Omega-3-Fettsäuren. Die ungesättigten Fettsäuren sind insbesondere für die Zellerneuerung essenziell. 

Rosenkohl

Das Kohlgemüse gehört zur klassischen deutschen Kost. Wohl jeder hat schon einmal bei den Großeltern eine große Portion Rosenkohl bekommen. Recht hatten sie und auch Sie sollten öfters Rosenkohl auf dem Speiseplan stehen haben. Er schützt die Zellen vor Schäden und Sie vor krebserregenden Stoffen. Des Weiteren ist Rosenkohl reich an Magnesium. Mit einer Portion Rosenkohl nach dem Training können Sie den Muskelkater am nächsten Tag vermeiden. Zudem wirkt Rosenkohl entwässernd und sorgt so für eine schlanke Linie. Trotzdem sollten Sie nicht zu viel Rosenkohl essen! Andernfalls könnte die entschlackende in eine aufblähende Wirkung wechseln – 200 Gramm pro Tag reichen, um alle Nährstoffe aufzunehmen. 

Blaubeeren 

Blau- oder Heidelbeeren sind lecker, fruchtig im Geschmack und können einiges. Die Beeren wirken entwässernd, wodurch Wassereinlagerungen im Körper verschwinden können. Die Folge ist ein strafferer, schlanker Körper. Ebenso können Sie mit dem Essen von Blaubeeren Gewicht verlieren. Mit 200 Gramm Blaubeeren am Tag wird die Fettverbrennung des Körpers angekurbelt.

Für Sportler ist zudem interessant, dass Blaubeeren antioxidativ wirken. Die entzündungshemmende Wirkung kommt Ihnen nicht nur bei Krankheiten und diversen Beschwerden zugute, sondern auch bei Muskelverspannungen und -rissen. Diese werden von innen heraus geheilt.

Fun Fact: Blaubeeren optimieren auch die Sehfähigkeit. So können Sie nach dem Verzehr von Blaubeeren die eigenen Fortschritte und Veränderungen noch besser sehen. 

Fazit

Die üblichen Sportler-Lebensmittel wie Geflügel, Reis, Quark und Eier gehören natürlich weiterhin auf Ihren Speiseplan. Für Abwechslung sorgen diese Leckerbissen. Mit der richtigen Ernährung erzielen Sie noch bessere Ergebnisse beim Sport.

Die wichtigsten Nährstoffe für starke Knochen

Der Gelenkapparat wird tagtäglich hohen Belastungen ausgesetzt, sodass die Knochen mit zunehmendem Alter an Substanz verlieren. Um der Entstehung von Osteoporose gezielt vorbeugen zu können, ist daher nicht nur das richtige Maß an Bewegung, sondern auch eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar. Wir verraten Ihnen, welche Nährstoffe dem Erhalt Ihrer Knochen dienen und welche Lebensmittel regelmäßig auf Ihrem Teller landen sollten.

Kalzium ist die wichtigste Bausubstanz für die Knochen

Kalzium gehört zu den wichtigsten Grundbausteinen stabiler Knochen und ist daher unverzichtbar für die Gesundheit der Knochen. So sollten Sie regelmäßig Milchprodukte wie beispielsweise Joghurt, Quark und natürlich Milch genießen. Wenn Sie Ihre Speisen vorzugsweise mit Käse verfeinern möchten, erweisen sich vor allem Gouda, Emmentaler und Parmesan als optimale Kalzium-Lieferanten. Doch auch Brokkoli, Grünkohl, Lauch, Rucola, sowie Sellerie sind reich an dem wichtigen Nährstoff, sodass Sie keinesfalls auf eine gesunde Gemüsebeilage verzichten sollten. Zu den weiteren wichtigen Kalzium-Quellen gehören Mandeln, Paranüsse, Chiasamen und Walnüsse. Sollten Sie hin und wieder Lust auf einen sättigenden Snack haben, so lohnt es sich, stets eine Schale mit Nüssen bereitzustellen. Übrigens versorgt auch Mineralwasser Ihren Körper mit einer ausreichenden Menge an Kalzium, sodass dieser Durstlöscher in keiner Küche fehlen sollte.

Der Nährstoff Kalzium nimmt natürlich auch für die Zahngesundheit eine bedeutende Rolle ein. Kalzium sorgt dafür, dass der Zahnschmelz seine natürliche Härte beibehält und die Zähne nichts an ihrer Stabilität einbüßen. Außerdem bleibt der pH-Wert im Mund durch den Genuss von Milchprodukten in einem gesunden Gleichgewicht. Daher können sich Kariesbakterien gar nicht erst im Mundraum ansiedeln. Um den Zahnerhalt auch im hohen Alter zu gewährleisten, lohnt sich der Vergleich verschiedener Zahnversicherungen. Bei der Wahl der Zahnzusatzversicherung sollten die Tarifdetails sowie der Leistungskatalog genau unter die Lupe genommen werden. Insbesondere im fortschreitenden Alter spielt ein hochwertiger Zahnersatz eine immer wichtigere Rolle, sodass der Verbraucher an dieser Stelle genau hinschauen sollte.

Vitamin D fördert die Kalzium-Verwertung

Damit das Kalzium auch optimal von Ihrem Körper verwertet werden kann, ist eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr notwendig. Insbesondere fetter Seefisch wie beispielsweise Makrele, Lachs, Hering und Thunfisch weist eine hohe Konzentration an Vitamin D auf und bietet daher einen wichtigen Schutz vor Osteoporose. Wenn Sie vorzugsweise zu Obst und Gemüse greifen möchten, so gehören Spinat, Avocados und Champignons zu den besten Vitamin-D-Lieferanten. Übrigens kann Ihre Haut das wichtige Vitamin auch in Kombination mit Sonnenlicht eigenständig herstellen. Sofern Sie sich regelmäßig im Freien aufhalten, können Sie die körpereigene Vitamin-D-Synthese auf natürliche Art und Weise anregen. Daher empfehlen Experten, täglich zehn bis zwanzig Minuten Sonne zu tanken.

Magnesium unterstützt den Knochenaufbau

Neben Kalzium spielt vor allem auch Magnesium eine wichtige Rolle für den Aufbau sowie die Stabilität der eigenen Knochen. So fördert Magnesium nicht nur den Knochenstoffwechsel, sondern ist zudem für die körpereigene Produktion von Vitamin D notwendig. Der gesunde Mineralstoff ist vor allem in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und in Vollkornprodukten enthalten. Auch Himbeeren, Ananas, Bananen sowie Kiwis sind reich an Magnesium und sollten daher fest in den Speiseplan integriert werden. Weiterhin unterstützt Vitamin C die Verwertung von Kalzium und wirkt sich zudem positiv auf die knochenaufbauenden Zellen aus. Sie sollten am besten mehrfach pro Tag zu frischen Obstsorten wie beispielsweise Äpfel, Orangen sowie Erdbeeren greifen.

Vitamin K hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Knochensubstanz und nimmt daher einen wichtigen Stellenwert im Bereich der Osteoporose-Prävention ein. Zu den wichtigsten Vitamin-K-Quellen gehören Brokkoli, Spinat sowie Grünkohl.

Auf diese Kalzium-Räuber sollten Sie verzichten

Neben den hier aufgeführten knochenstärkenden Nährstoffen existieren eine Reihe an Kalzium-Räubern, die den Knochenabbau begünstigen. So hemmt insbesondere Zucker die Aufnahme von Kalzium in den Knochenzellen und erhöht demnach die Kalzium-Ausscheidung. Einen ähnlichen Effekt besitzt auch Salz, sodass Sie nach Möglichkeit salzarm kochen und Ihre Speisen mit gesunden Kräutern verfeinern sollten. Alkohol beeinträchtigt die Knochengesundheit ebenfalls in vielfacher Hinsicht, da dieser die Knochenzellen angreift und die Verwertung wichtiger Nährstoffe behindert. Auch koffeinhaltige Getränke sollten gemieden werden, da diese die Kalzium-Ausscheidung anregen, sodass die für den Knochen elementare Bausubstanz verloren geht.

Fazit: Das Zusammenspiel mehrerer Nährstoffe ist entscheidend

Damit Ihre Knochen auch im hohen Alter nicht an Substanz verlieren, sollten Sie Ihrem Körper alle hier genannten Nährstoffe zuführen. Grundsätzlich können Sie mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung den täglichen Bedarf an Kalzium, Vitamin D sowie Magnesium decken und damit einen wichtigen Schutz Ihrer Knochen gewährleisten. Wenn Sie zudem die Aufnahme schädigender Kalzium-Räuber reduzieren, leisten Sie einen wichtigen Beitrag für Ihre Knochengesundheit.

Blähbauch – was ist die Ursache und welche Tipps gibt es?

Ein Blähbauch ist mehr als lästig. Der medizinische Begriff lautet Meteorismus. Am Morgen passt die Hose noch und schon nach der ersten Mahlzeit wächst der Bauch und die Hose zwickt. Frauen beschreiben diesen Zustand „wie im vierten Monat schwanger“. Die Ursachen dafür sind vielfältig, individuell und in den meisten Fällen harmlos.

Definition Blähbauch

Wenn Sie etwas essen, gelangen die Nahrungsmittel in den Magen und anschließend in den Darm. Dort befinden sich Bakterien, die beim Verdauungsprozess Gase wie Stickstoff, Wasserstoff, Methan und Kohlendioxid produzieren. Der größte Teil dieser Gase wird über die Lunge beim Ausatmen wieder heraus befördert oder über die Darmwand dem Blutkreislauf zugeführt. Die übrig gebliebenen Gase entweichen als Rülpser oder als Darmwind.

Bestimmte Lebensmittel, Krankheiten, Stress und Essgewohnheiten können dafür sorgen, dass mehr Luft in den Verdauungstrakt kommt. Haben Sie Blähungen, entweichen die Gase durch einen „Pupser“. Es muss nicht sein, aber zwischen Blähbauch und Blähungen besteht oft ein Zusammenhang. Wenn die Darmgase nicht ausreichend auf natürlichem Wege abgebaut werden, entsteht ein Blähbauch.

Bakterien produzieren Gase

Häufige Ursachen für einen Blähbauch

Für einen Blähbauch gibt es viele Ursachen, dennoch sind sie meist harmlos.

  • Nahrungsmittelunverträglichkeit

Viele Menschen vertragen einige Lebensmittel nicht oder nur schlecht. Beispiele dafür wären die Laktoseintoleranz (Milchzucker), Fructoseintoleranz (Fruchtzucker) oder Zöliakie (Gluten).

  • Blähende Lebensmittel

Speisen, die viele Ballaststoffe enthalten, die scharf, fett und sehr süß sind, verursachen einen Blähbauch. Die Stoffe, die sie enthalten, regen die Gasproduktion im Darm an.

  • Essverhalten

Wer unter Stress steht, kaut die Nahrungsmittel meist nicht richtig. Genauso kommt viel Luft in den Bauch, wenn man hastig isst. Darum ist es wichtig, den Kindern schon früh ein gesundes Essverhalten zu vermitteln. Wer empfindlich ist, kann sogar einen Blähbauch erhalten bei bestimmten Lebensmittelkombinationen wie Käsekuchen und Pizza.

  • Zucker und Zuckeraustauschstoffe

Der Genuss von übermäßigen Zucker und Zuckeraustauschstoffen kann ebenfalls für den Blähbauch verantwortlich sein. In Trockenfrüchten und frischem Obst kommen natürlich Sorbit und Trockenobst vor. Zuckeraustauschstoffe sind meist in Fertigprodukten, Softdrinks und Lightprodukten zu finden.

  • Rauchen und Kaugummi

Wer raucht und Kaugummi kaut, sorgt für vermehrte Luft im Bauch und kurbelt die Verdauung an.

  • Hormone

Hormonschwankungen wie bei Schwangerschaft, Periode und Wechseljahren verursachen durch die erhöhte Bildung von Progesteron einen Blähbauch.

  • Bewegungsmangel und Stress

Durch eine mangelnde Bewegung wird der Darm träge und kann einen Blähbauch verursachen. Bei Stress ist es die Ausschüttung von Cortisol, das die Verdauung langsamer macht.

  • Medikamente

Durch die Einnahme von Antibiotika, Antidiabetika und Abführmittel gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht und das Risiko eines Blähbauchs steigt.

Symptome

Ein Blähbauch kann sich in vielen Symptomen äußern:

  • Gewölbter Bauch
  • Bauchschmerzen und Krämpfe
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Gluckern und Rumoren
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Sodbrennen

Was hilft?

  • Wärme

Bei Krämpfen hilft Wärme wie eine Wärmflasche oder eine Moorwärmflasche, die auf den Bauch gelegt wird.

  • Heublumensack

Ein warmer Heublumensack sorgt ebenfalls für eine Entspannung. Die Heublumen gibt es in der Apotheke.

  • Pflanzliche Produkte

Kräutertees aus Pfefferminze, Kurkuma, Salbei und Ingwer lösen krampfartige Blähungen. Das ätherische Öl löst Gasbläschen im Darm auf und spaltet Fette besser. Hilfreich sind auch Basilikum, Kümmel, Fenchel und Anis, das Sie in Ihren Speisenplan einarbeiten können.

  • Cranberries

Genießen Sie die roten Früchte pur oder als Saft. Der Körper wird von Giftstoffen und überschüssigem Wasser befreit sowie von dem Blähbauch.

  • Massage

Mit einer Bauchmassage unterstützen Sie die Entweichung der Gase. Die kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn helfen auch Babys bei Blähungen.

  • Bewegung

Einfaches Spazieren gehen oder ein sanftes Bauchmuskel-Workout sorgt dafür, dass die Gase aus dem Darm einfacher entweichen können.