Geschichte der Trauerkränze

Trauerkränze sind eine letzte Würdigung von Verstorbenen und bieten Angehören die Option, dem Verstorbenen einen letzten Gruß auf seine letzte Reise mitzugeben. Historisch bestehen erste Vorläufer in der Antike mit dem Lorbeerkranz, der den Caesaren und ruhmreichen Siegern vorbehalten war.

Auch die Martyrerkrone, die sich im frühen Christentum entwickelte, trägt antike Wurzeln. Dem römischen Vorbild entspricht das etwas kantiger geratene Modell des Deichprofils. Geläufiger beim Trauerkranz ist aber das kreisrunde Reifenprofil. Eine andere Unterscheidung ist zwischen dem Familienkranz und Ehrenkranz geläufig. Mit ihr wird eine Akzentuierung zwischen den Polen des privaten und öffentlichen Rahmens vorgenommen.

Von der Antike zur Moderne: der Trauerkranz im Wandel der Zeit

In der Zeit des Barocks im absolutistischen Zeitalter wurde die antike Tradition wieder aufgegriffen.  Es kam in Mode, früh verstorbenen Kindern oder ledigen Erwachsenen einen Blumenkranz als Beigabe in das Grab zu legen. Zuweilen wurde der Blumenkranz mit Edelsteinen und Glas geschmückt. Bis in die 1870er waren Trauerkränze ledigen Verstorbenen vorbehalten. Erst danach wurde der Trauerkranz im Bereich der Trauerfloristik universell. Zudem begann der Trauerkranz in dieser Zeit üppiger zu werden. Zum Beispiel ergänzten Schleifen aus Papier, Atlas und Taft sowie Trauerbänder mit einem letzten Gruß an den Verstorbenen die einfachen Zweigbestecke. Außerdem nahm der Trauerkranz immer mehr die heute gängige Größe an.

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Grün: Farbe der Hoffnung

Der christliche Ursprung wird beim Trauerkranz an vielen Details deutlich. Grün ist zunächst im Christentum die Farbe der Hoffnung und steht für das Wunder der Wiederauferstehung Jesu. So wie Jesus Christus von den Toten auferstanden sei, schließe sich nach jedem Winter immer wieder aufs Neue der ewige Zyklus des Werdens und Vergehens an. Durch das erste Sprießen der grünen Pflanzen im Frühling erlebe auch die Natur ihre Wiederauferstehung und die Tiere erwachen zu neuem Leben. Das ist der Hintergrund dafür, warum beim Trauerkranz bevorzugt immergrüne Pflanzen wie der Tannenbaum, der Buchsbaum und der Wacholderbaum zum Einsatz kommen. Kleinere Pflanzen wie Efeu und Schleierkraut weisen ebenfalls einen dominanten Grünstich auf und runden den stimmigen Gesamteindruck des Trauerkranzes ab.

Kreis: ewiges Leben

In diesem Zusammenhang steht auch die runde Form des Trauerkranzes, denn der Kreis symbolisiert die Ewigkeit, weil sich dieser Weg ewig gehen lässt. Auch hier ist die christliche Mythologie offenkundig, die von der Ewigkeit der Seele ausgeht. Aus diesem Grunde bleiben Tote und Lebende untrennbar miteinander verbunden und diese Verbundenheit erlischt nicht mit dem Tode. Jedes Ende steht auch für einen neuen Anfang. Diese hoffnungsfrohe Botschaft ist der Kreislauf der Natur.

Welche Blumen bieten sich für den Trauerkranz an?

In der Trauerfloristik werden für die Blumensprache bevorzugt weiße Blumen genutzt. Dies hat den Grund darin, dass die Farbe des Lichts die Finsternis des Todes überstrahlen soll. Typische Trauerblumen sind insbesondere Callas, Chrysanthemen und Lilien. Während die Callas das Symbol der Unsterblichkeit ist und mit ihrer Anmut dem Verstorbenen seine Hochachtung ausdrückt, steht die Chrysantheme aufgrund ihrer langen Blüten für Beständigkeit und Treue. Chrysanthemen versinnbildlichen zudem durch ihre voluminöse geschlossene Form Helligkeit und Seligkeit. Die Lilie wiederum verkörpert Eleganz, Sinnlichkeit und Würde und steht seither für das Licht und die Hoffnung. Die Lilie gilt als die Blume des Christentums schlechthin.

Allerdings sind die Sitten lockerer geworden, was die Trauerfloristik auch mit Blick auf den Kranzschmuck angeht. Neue Ideen haben zudem die Ausgestaltung des Trauerkranzes weiter ausdifferenziert. So ist es durchaus üblich geworden, den Verstorbenen mit Blumen zu würdigen, die er besonders gern hatte und die seine Persönlichkeit ins beste Licht rücken. Andere Gründe, bei der Floristik nicht ausschließlich auf Trauerblumen zu setzen, sind die Herbeiführung einer eher heiteren Grundstimmung anstelle einer klassischen Grabatmosphäre. Dieser Eindruck kann je nach Milieu der Trauergemeinde gewünscht oder weniger gewünscht sein.

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